Gastartikel

Das CI ist ein Teil meines Lebens und meiner Persönlichkeit geworden, den ich nicht missen möchte.

Als ich 15 Jahre alt war, wachte ich eines Morgens auf und musste feststellen, dass ich auf meinem rechten Ohr so schlecht hörte, als stünde ich hinter einer schalldichten Wand . Sofort suchte ich einen HNO-Arzt auf. Dann folgte das volle Programm: HNO-Klinik, Cortisontherapie, Operation am Innenohr, konventionelles Hörgerät, CROS Hörgerät und im Abstand von einigen Jahren mehrere ausführliche Beratungen hinsichtlich Cochlea-Implantation. Dennoch dauerte es 10 Jahre, bis ich mich zur Versorgung mit dem Hörimplantat entschloss. Meine Freundin spielte dabei eine wesentliche Rolle, sie machte mir Mut und nahm mir die Angst vor der Operation.

30 Jahre MED-EL Deutschland

Als wir am 26.05.1992 mit MED-EL Deutschland die erste Tochter des österreichischen Medizintechnik-Unternehmens im bayerischen Starnberg gegründet haben, waren Hörimplantate weder Experten noch Laien ein Begriff. Echte Pionierarbeit war am deutschen Standort gefragt, die sich auszahlte. Heute, genau 30 Jahre später, ist MED-EL nicht nur einer der führenden Anbieter von implantierbaren und implantationsfreien Hörlösungen. Grund genug also, sich anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums gemeinsam mit dem Mann der ersten Stunde, Dr. Eckhard Schulz, und MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich auf Zeitreise zu begeben – in die Vergangenheit und selbstverständlich auch in die Zukunft.