Claudia Schweier ist seit ihrer Jugend schwerhörig. Mit ihrem Cochlea-Implantat holt sie jetzt begeistert den geschwänzten Gitarrenunterricht aus ihrer Kindheit nach.
Claudia Schweier ist seit ihrer Jugend schwerhörig. Mit ihrem Cochlea-Implantat holt sie jetzt begeistert den geschwänzten Gitarrenunterricht aus ihrer Kindheit nach.
Als ich 15 Jahre alt war, wachte ich eines Morgens auf und musste feststellen, dass ich auf meinem rechten Ohr so schlecht hörte, als stünde ich hinter einer schalldichten Wand . Sofort suchte ich einen HNO-Arzt auf. Dann folgte das volle Programm: HNO-Klinik, Cortisontherapie, Operation am Innenohr, konventionelles Hörgerät, CROS Hörgerät und im Abstand von einigen Jahren mehrere ausführliche Beratungen hinsichtlich Cochlea-Implantation. Dennoch dauerte es 10 Jahre, bis ich mich zur Versorgung mit dem Hörimplantat entschloss. Meine Freundin spielte dabei eine wesentliche Rolle, sie machte mir Mut und nahm mir die Angst vor der Operation.
Als wir am 26.05.1992 mit MED-EL Deutschland die erste Tochter des österreichischen Medizintechnik-Unternehmens im bayerischen Starnberg gegründet haben, waren Hörimplantate weder Experten noch Laien ein Begriff. Echte Pionierarbeit war am deutschen Standort gefragt, die sich auszahlte. Heute, genau 30 Jahre später, ist MED-EL nicht nur einer der führenden Anbieter von implantierbaren und implantationsfreien Hörlösungen. Grund genug also, sich anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums gemeinsam mit dem Mann der ersten Stunde, Dr. Eckhard Schulz, und MED-EL Deutschland Geschäftsführer Gregor Dittrich auf Zeitreise zu begeben – in die Vergangenheit und selbstverständlich auch in die Zukunft.
Isabella aus Dänemark wurde aufgrund einer Mikrotie und einer Atresie mit Hörverlust geboren. Vor Kurzem wurde das fröhliche Mädchen mit ihren zwei BONEBRIDGE Implantaten und SAMBA 2 Audioprozessoren eingeschult. Heute erzählt Isabellas Mutter Maria von der Hörreise ihrer Tochter und erklärt, warum sie sich für ein MED-EL Knochenleitungsimplantat entschied.
Mirco zählt weltweit zu den ersten Menschen, die ein BONEBRIDGE Hörimplantat-System erhielten. Er bekam die beiden Knochenleitungsimplantate 2012 und 2013 – während seiner Studienzeit, als klar war, dass konventionelle Hörgeräte für seinen Hörverlust keine ausreichende Lösung bieten konnten. Mit seinen beiden SAMBA 2 Audioprozessoren kommt Mirco heute wunderbar zurecht. An der BONEBRIDGE schätzt er vor
Aufgrund von Cholesteatomen wurde das Gehör von Jonas aus Südtirol auf einem Ohr stark eingeschränkt. Im heutigen Gastartikel erzählt der begeisterte Sänger und Medizinstudent von seinem Weg zum Mittelohrimplantat, warum Hörgeräte für ihn keine Lösung waren und wie ihn der SAMBA 2 beim Singen unterstützt.