Hörgesundheit
Der Grad der Schwerhörigkeit beschreibt, wie stark das Hörvermögen eingeschränkt ist. Bestimmt wird er anhand der leisesten Töne, die Sie bei einem Hörtest wahrnehmen können. Die Messwerte werden in dB HL (Dezibel Hearing Level) angegeben. Wer die verschiedenen Schwerhörigkeitsgrade kennt, kann die Ergebnisse eines Hörtests leichter verstehen und besser einordnen.
Die vier Stadien der Menière-Krankheit beschreiben, wie sich diese chronische Erkrankung des Innenohrs im Laufe der Zeit auf das Hören und das Gleichgewicht auswirken kann. Die Menière-Krankheit verursacht häufig wiederkehrende Schwindelanfälle, schwankenden Hörverlust, Tinnitus und ein Druck- oder Verstopfungsgefühl im betroffenen Ohr.
Hörverlust auf einem Ohr bedeutet, dass das Hörvermögen auf einem Ohr eingeschränkt ist oder ganz fehlt, während das andere Ohr besser oder sogar normal hört. Ist der Hörverlust hochgradig, spricht man auch von einseitiger Taubheit oder Single-Sided Deafness (SSD).
Schwerhörigkeit bei Babys bedeutet, dass ein Baby Geräusche nicht wie erwartet hören kann – entweder mit einem Ohr oder beidseitig. Im Alltag kann sich dies dadurch zeigen, dass ein Baby nicht auf Stimmen und Geräusche reagiert oder Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten langsamer entwickelt.
Kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Schallleitungsschwerhörigkeit (Außen- und/oder Mittelohr betroffen) und Schallempfindungsschwerhörigkeit (Innenohr betroffen) im selben Ohr. Geräusche können dann zu leise und unverständlich wirken, selbst wenn sie eigentlich laut genug sind.
Innenohrschwerhörigkeit, auch sensorineurale Schwerhörigkeit genannt, ist eine Form des Hörverlusts, die durch Schäden in der Cochlea (Innenohr) oder am Hörnerv verursacht wird. Sie beeinflusst, wie Schallsignale vom Ohr zum Gehirn weitergeleitet werden.