Schulz: Unsere hohe Serviceorientierung. Unsere Mitarbeiter nehmen sich Zeit und sind kompetente Ansprechpartner, die mit viel Herzblut und persönlichem Engagement bei der Sache sind. Schon damals haben wir beispielsweise unseren Nutzer*innen einen Over-Night-Service garantiert. Heutzutage ist so etwas natürlich normal, aber damals war es ein absolutes Novum. Nicht selten bin ich zum Bahnhof gefahren und habe einen Ersatzprozessor dem IC-Kurier übergeben, damit ein*e Nutzer*in am nächsten Tag wieder ein funktionierendes Gerät hatte, was am nächstgelegenen Bahnhof abgeholt werden konnte. Diesen Servicegedanken haben wir uns bis heute erhalten. Freilich transportieren wir heute nichts mehr mit der Deutschen Bahn, sondern schicken in solchen Fällen einen Eilkurier direkt zu unseren Kunden nach Hause.
Dittrich: Unser Anspruch war und ist es stets nah an unseren Nutzer*innen zu sein. Wir möchten wissen, was sie bewegt und wie wir ihnen bestmöglich helfen können. In der logischen Konsequenz haben wir daher vor zehn Jahren unseren Kundenservice mit der Schaffung unserer acht Care Center, die sich in unmittelbarer Nähe zu den großen CI-Zentren in Deutschland befinden, dezentralisiert. Darüber hinaus haben wir ein großes Netzwerk an Servicepartnern aufgebaut und bis heute über 400 Hörakustiker durch spezielle Schulungsangebote zu kompetenten Berater*innen in Bezug auf Hörimplantate ausgebildet. So erhalten alle unsere Nutzer*innen relativ ortsnah zu ihrem eigenen Wohnsitz Hilfe. Das macht unseren Standort auch ein Stück weit einzigartig, denn die Care Center gibt es so in keinem anderen Land. Auf der anderen Seite versuchen wir auch die Kliniken zu unterstützen, wo es geht. Als kompetenter Ansprechpartner begegnen wir ihnen fachlich wie menschlich auf Augenhöhe und bieten echte Lösungen für reale Probleme. Das stärkt das Vertrauen und macht die Beziehungen zu all unseren Kund*innen belastbar. Ohne diese, würde nichts gehen.