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Knochenleitung ist eine beeindruckende Sache. Von der Natur bis hin zum Tauchen – wie vielseitig die Knochenleitung genutzt wird, haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Aber dank Hörlösungen wie ADHEAR oder BONEBRIDGE hat die Knochenleitung auch einen großen Einfluss auf das Leben von Menschen mit Mikrotie, Atresie oder Cholesteatomen.

Niraj Mehta - guitarist

„Mit dem SAMBA zu musizieren erfüllt meinen ganzen Körper mit positiver Energie.“

Niraj hat von Geburt an einen Hörverlust. Hörgeräte hat er aber nie gerne getragen. Als er begann Gitarre zu lernen, hatte er Schwierigkeiten mit dem Rhythmus. Anfang 2018 entschied er sich dann für ein BONEBRIDGE Knochenleitungsimplantat und ist begeistert vom Ergebnis:

„Die einprägsamsten Momente waren, als ich den SAMBA den allerersten Tag getragen habe“, sagt Niraj. „Ich fühlte mich wie im Himmel. Ich konnte alles hören: Verkehrsgeräusche, Vogelgezwitscher und wie die Menschen um mich herum sich unterhalten. Das hatte ich vorher noch nie so erlebt!“

 

„Mein Leben hat sich auf eine Art und Weise verändert, wie ich es mir nie vorstellen hätte können.“

Bei Ross wurden nach der Geburt Mikrotie und Atresie im rechten Ohr festgestellt. Die ganze Tragweite seines Hörverlusts wurde ihm aber erst als Student an der Universität bewusst. Er probierte verschiedene Lösungen aus, unter anderem ein CROS-System und dann das BAHA Kopfband. Er zog auch ein BAHA Implantat in Betracht, entschied sich dann aber dagegen, weil er Bedenken wegen der laufend notwendigen Wundpflege und möglicher Infektionen hatte. Nach sorgfältiger Überlegung entschied er sich 2018 schließlich für eine BONEBRIDGE.

Seit der erfolgreichen Operation und Implantat-Aktivierung kann Ross auch auf der rechten Seite hören. „Ich bin aus dem Krankenhaus raus und war so erstaunt, dass ich die Geräusche meiner Schritte links und rechts hören konnte. Endlich konnte ich auf beiden Seiten hören – was für ein wunderbares Hörerlebnis“, schildert Ross in seinem Blogartikel.

Ich wollte endlich etwas gegen meine Atresie unternehmen: BONEBRIDGE | The MED-EL Blog

Hallo! Mein Name ist Ross, ich bin 55 Jahre alt und lebe in Kanada in der Stadt Saskatoon. Ich bin verheiratet und habe vier Söhne. Beruflich bin ich für die kanadische Regierung tätig, wo ich im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Ökosystemen an Forschungsprojekten zu Insekten arbeite. Ich bin ein sehr aktiver Mensch und treibe verschiedene Sportarten.

 

 „Mit ADHEAR ist William so viel fröhlicher.“

William mit seiner Mama Lorraine

William war einer der ersten Nutzer weltweit, der ADHEAR, das implantationsfreie Knochenleitungshörsystem, testen konnte. Er hatte zuvor schon andere Knochenleitungssysteme ausprobiert, die aber ein spezielles Stirnband erfordert hatten. „Jeden Tag das Kopfband zu tragen, war für ihn eine Herausforderung im Alltag“, berichtet Mama Lorraine. „Denn dadurch wurde Williams Hörverlust erstmals sichtbar. In der Schule hat er sich isoliert, weil er sich anders fühlte. Seine Kollegen haben seinen Hörverlust nicht verstanden und er hatte Schwierigkeiten, Freunde zu finden.“

Dank ADHEAR kann sich William das Gerät einfach hinter das Ohr kleben – manchmal vergisst es sogar, dass er es überhaupt trägt. „Nach einem Schultag hat er mehr Energie und weniger oft Kopfschmerzen, wie er sie früher vom starken Konzentrieren während des Unterrichts hatte“, sagt Lorraine.

 

„Jetzt hat Lola ein Superhelden-Ohr.“

Die siebenjährige Lola ist ein weiteres Kind, das das Leben dank ADHEAR in vollen Zügen genießt. Sie wurde mit Mikrotie in ihrem rechten Ohr geboren und nutzte ein BAHA Kopfband, um ihr Gehör zu unterstützen. „Lola hatte genug davon, eine Softband-Hörlösung tragen zu müssen. Daher dachten wir uns, dass sie das neue ADHEAR Gerät ausprobieren sollte“, erzählt Mama Frankie in der englischen Tageszeitung Daily Mail.

Wie dieses hinreißende Video zeigt, war ADHEAR bei Lola sofort ein voller Erfolg. „Die fortgeschrittene Technik bewirkt, dass sie besser hören kann, was großartig ist. Aber was Lola noch glücklicher macht, ist, dass sie das Kopfband nicht mehr tragen muss“, sagt ihre Mutter.

This little girl has the best reaction after receiving an advanced hearing aid. ❤️

22.6k Likes, 256 Comments – People Magazine (@people) on Instagram: „This little girl has the best reaction after receiving an advanced hearing aid. ❤️“

„Der Akustiker sagt, mein Hörvermögen hat sich um 70% verbessert.“

Vor 6 Jahren fand Robert heraus, dass er Cholesteatome – Wucherungen im Mittelohr – in beiden Ohren hat. Sieben Operationen waren notwendig, um diese zu entfernen. Das Ergebnis: Ein Hörverlust von 85 dB auf der linken und von 55 dB auf der rechten Seite. Das hat sein Leben enorm beeinflusst: „Die einfachsten Dinge wurden plötzlich zu den größten Hürden. Immerhin war ich immer sehr sportlich und gesund gewesen – und plötzlich war alles anders. Das schlägt auf die Psyche“, berichtet Robert.

Robert aus Österreich wollte keine Operationen mehr. Jetzt hört er mit ADHEAR – und ist überglücklich. | The MED-EL Blog

Ich heiße Robert, bin 35 Jahre jung und lebe in Tirol, Österreich. Seit ich 10 Jahre alt bin, fahre ich Skateboard – damals wie heute mein Lieblingshobby. Außerdem bin ich gerne in der Natur mit meinem Hund Nahla. Vor etwa 6 Jahren bemerkte ich, dass ich nicht mehr so gut hörte.

Nach der siebten Operation probierte er ADHEAR und war sofort begeistert. „Als ich das Gerät zum ersten Mal verwendet habe, sind mir die Tränen in die Augen geschossen. Auf einmal wurde mir klar, was ich alles nicht mehr gehört hatte: Vogelzwitschern, Hundebellen – all diese Geräusche waren weg gewesen! Das Gefühl war einfach nur überwältigend!“

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Knochenleitung auch Ihnen helfen könnte? Lesen Sie mehr über ADHEAR und BONEBRIDGE.

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