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Verlässliche Verbindung: Roger™ 21 von Phonak und der SONNET Audioprozessor von MED-EL

Kommunikation ist für Johannes von Thun wesentlich. Als Coach und Krisenpädagoge unterstützt der 60-Jährige Menschen in verschiedenen Lebenslagen, begleitet sie durch schwierige Phasen oder bei wichtigen Entscheidungen. Genaues Zuhören, auch auf die Zwischentöne achten, ist für seine Arbeit unerlässlich. Nach einer schweren Krankheit ertaubte er auf beiden Ohren und trägt seit acht Jahren beidseitig Cochlea-Implantate (CIs) der Medizintechnikfirma MED-EL. Den Austausch mit seinen Klienten, aber auch mit Freunden und Familie, erleichtert ihm ein drahtloser Empfänger, der sein CI mit einem externen Mikrofon verbindet und so die Gesprächsqualität erheblich verbessert: der Roger 21.

Sich mit einem Freund im Café zu unterhalten, war für den CI-Träger Johannes von Thun früher eine große Herausforderung. „Man musste sich sehr konzentrieren, um das Gesagte zu verstehen.“ Seitdem der Münchner den Empfänger Roger 21 von Phonak nutzt, erlebt er Gespräche in Räumen mit vielen Störgeräuschen als deutlich angenehmer. Der Roger 21 wird direkt an den Audioprozessor Sonnet von MED-EL angefügt – dank neuer Designtechnik optisch unauffällig, anstelle der Batteriehülse. „Früher musste man den Empfänger bei Bedarf auswechseln“, erinnert sich Johannes von Thun. „Das ist jetzt nicht mehr nötig. Der neue Roger 21 ist in der Handhabung sehr viel unkomplizierter und durch das neue Design ästhetisch ansprechender.“

„Der Roger 21 sorgt dafür, dass wir als
CI-Träger noch normaler hören können.
Er schenkt eine neue Freiheit und
Flexibilität im Alltag.“
Johannes von Thun

In schwierigen Hörsituationen – zum Beispiel bei Vorträgen, bei Gruppendiskussionen oder im Restaurant – verbindet sich der Roger 21 drahtlos mit einem Mikrofon und transportiertdie Sprache in hoher Klangqualität zum CI-Träger. „Viele Nutzerverwenden den Roger 21 auch gerne zum Telefonieren mit dem Smartphone, Musikhören oder Fernsehen“, sagt Simone Mayer von MED-EL. „Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Funkübertragung keine irritierenden Nebengeräusche entsehen.“

Es gibt verschiedene Mikrofon-Varianten. Johannes von Thun hat sich für den sogenannten Roger Pen entschieden, ein bluetoothfähiges Mikrofon, das einem Kugelschreiber ähnelt.
„Bei Gesprächen lege ich den Roger Pen einfach in Richtung des Kommunikationspartners auf den Tisch oder halte ihn wie eine E-Zigarette in der Hand“, sagt der 60-Jährige. „So habe
ich einen direkten akustischen Zugang zu meinem Gegenüber.“ Seitdem er das Gerät nutzt, kann er als Coach auch wieder mit Kleingruppen von vier bis fünf Personen arbeiten,
was vorher nicht möglich war.

„Der Roger 21 verbessert die Hörsituation in
einem erheblichen Maß und erleichtert die
Kommunikation für alle Beteiligten.“
Johannes von Thun

„Ob der Roger 21 erstattet oder bezuschusst
werden kann, muss im Einzelfall geprüft
werden. Wir übernehmen den bürokratischen
Aufwand für den Patienten.“
Simone Mayer

Je nach individuellem Fall können die Krankenkasse, die Rentenversicherung, die Arbeitsagentur oder Integrationsämter zuständig sein. Bei Schülern und Studenten werden die Kosten zumeist erstattet. MED-EL bietet CI-Trägern den Service an, den Roger 21 auszuleihen und zu testen. „Wir erstellen dann einen Kostenvoranschlag und schicken ihn an die zuständige
Stelle“, so Simone Mayer. „Auf diese Weise übernehmen wir den bürokratischen Aufwand für den Patienten.“ Johannes von Thun möchte den Roger 21 nicht mehr missen. „Das Gerät sorgt dafür, dass wir als CI-Träger noch normaler hören können.“ Der Roger 21 schenke eine neue Freiheit und Flexibilität im Alltag.

„Das ist für mich kein Luxus, sondern
essenziell. Denn mehr Hörqualität bedeutet
mehr Lebensqualität.“
Johannes von Thun

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