Gastartikel

Fahrradhelm und Cochlea-Implantate: Max erzählt

Für aktive CI-Nutzerinnen und -Nutzer, die gern Sport treiben, ist Sicherheit ein großes Thema. Bei Outdoor-Sportarten wie Radfahren sollte man sich auf sein Gehör verlassen können. Um keine Abstriche bei der Hörleistung zu machen, ist das Tragen des richtigen Helmes ausschlaggebend.

CI user Max wearing a helmet with his audio processors

In diesem Artikel berichtet Radfahrer und CI-Nutzer Max aus Österreich, wie seine Cochlea-Implantate ihm in nur drei Jahren die Rückkehr aufs Fahrrad ermöglicht haben und was er empfiehlt, wenn es um das Tragen von Fahrradhelmen mit Audioprozessoren geht.

Mein Name ist Max, ich komme aus Österreich und habe auf beiden Seiten ein Cochlea-Implantat von MED-EL. Die Implantate ermöglichen mir, meinem großen Hobby, dem Fahrradfahren, nachzugehen und wieder sorgenfrei Sport zu treiben. Dabei spielt vor allem das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle.

Der Beginn meiner Hörreise

In meiner Familie sind alle außer einer Cousine gehörlos. Mein Gehör verschlechterte sich zunehmend in meinem 30. Lebensjahr. Dadurch konnte ich nicht mehr als Narkosetechniker im Krankenhaus arbeiten – auch Hörgeräte halfen nicht. Besonders bei Operationen wurde dies zum Problem, da ich wichtige Informationen und Geräte nicht mehr hören konnte.

Bei einem Termin mit meiner HNO-Ärztin wurden mir schließlich Cochlea-Implantate empfohlen. Ich entschied mich für MED-EL, da ich eine österreichische Firma als vertrauenswürdig erachtete und der Kundenservice vor Ort vielversprechend wirkte, was sich auch bestätigte.

Mein RONDO 3: Einfache Handhabung, starker Sound

Ich entschied mich nach meiner Implantation für zwei RONDO 3 Audioprozessoren. Diese Eigenschaften beeindrucken mich an meinem  RONDO 3 am meisten:

Nach meiner Aktivierung genoss ich jedes Geräusch, aber ganz besonders die einfachen Geräusche wie das Klicken der PC-Maustaste, vorbeischleichende Tiere im Gebüsch oder Kinderlachen in der Ferne.

Mir war jedoch auch bewusst, dass ich am Hören mit CIs arbeiten musste. Ich trug – und trage noch immer – meine Audioprozessoren so häufig wie möglich und freue mich jeden Morgen, sie aufzusetzen. Außerdem hatte ich nie Angst davor, fremde Personen zu fragen, wenn ich ein Geräusch hörte, das ich nicht sofort benennen könnte. Zudem halfen mir besonders am Anfang die Hörübungen der ReDi App.

Die Vorteile meiner RONDO 3 Audioprozessoren beim Sport

Beim Radfahren möchte ich meine Audioprozessoren nicht missen, da sie mir einige Vorteile bringen:

  • Ich fühle mich mit meinen RONDO 3 Prozessoren sicherer im Verkehr, da ich die Fahrzeuge, Hupen, akustische Ampeln und andere Menschen höre.
  • Auf langen Radtouren kann ich mich mit Freunden und Bekannten problemlos unterhalten, während wir fahren.
  • Ich kann mein Lieblingsgeräusch, das Schalten beim Radfahren, genießen.
CI user Max at MED-EL

Meine Tipps zu Helmen für Menschen mit Cochlea-Implantaten

Sicherheit im Verkehr ist mir als Radfahrer sehr wichtig. Um mich im Fall eines Sturzes zu schützen, trage ich stets einen Helm, der auch meine Audioprozessoren vor Schäden schützt, ohne die Hörleistung zu beeinträchtigen.

Hier sind meine Tipps, wie man einen Helm an die Bedürfnisse von CI-Trägerinnen und -Trägern anpassen kann:

Der richtige Audioprozessor

Da ich sportlich sehr aktiv bin, war mir von Anfang an wichtig, Audioprozessoren zu tragen, die auch mit Helm funktionieren. Der RONDO 3 Audioprozessor eignet sich hier besonders gut, da er kompakt, leicht und einfach zu handhaben ist. Der RONDO 3 passt unter den Helm, ohne zu verrutschen oder die Hörleistung zu mindern.

Der richtige Helm

Wenn es um den richtigen Helm geht, gibt es einiges zu beachten:

  • Das Wichtigste ist, dass der Helm gut sitzt. Er darf nicht rutschen, sodass im Fall eines Sturzes Sicherheit gewährleistet ist und auch der Audioprozessor geschützt ist. Am besten holt man sich einen für die jeweilige Sportart passenden Helm.
  • Der Audioprozessor sollte gut unter den Helm passen. Dies kann man erreichen, indem man sich einen Helm mit großzügigen Aussparungen im Ohrbereich bzw. jenem Bereich sucht, wo der Audioprozessor sitzt.
  • Da jeder Kopf unterschiedlich groß ist und die Audioprozessoren nicht immer genau an derselben Stelle sitzen, kann ich pauschal kein Modell empfehlen – das muss jeder für sich selbst ausprobieren.

Mit meinem Helm kann ich das Radfahren genießen, während ich alles höre und gleichzeitig geschützt bin.

Meine Empfehlung für andere

Ich empfehle anderen sportlichen CI-Nutzerinnen und -Nutzern, keine Angst zu haben, die Audioprozessoren auch beim Sport zu tragen. Sie geben einem Sicherheit und lassen einen jedes Geräusche in der Umgebung genießen. Auch wenn man den richtigen Helm länger suchen muss, es lohnt sich!

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