in Schaufenster

Tierisches Hör-Vergnügen in der neuen Sonderausstellung „So hören Tiere“

Mit Infraschall geheime Botschaften verschicken? Das Mittagessen nur mit der Bewegung des Kopfes aufspüren? Wie Fische, Eulen oder Füchse ihre Umgebung akustisch wahrnehmen und welche Tricks sie sich für die Jagd oder zum Schutz vor Gefahren einfallen lassen, das zeigt die neue Sonderausstellung „So hören Tiere“ im Innsbrucker Klangmuseum „Audioversum“

Seit 27. März sind im AUDIOVERSUM die Tiere los. Mit insgesamt sieben Stationen lädt die neue Sonderausstellung große und kleine Hör-Abenteurer zum Spielen, Raten und Ausprobieren ein. Erfahren Sie, wie gut Tiere im Vergleich zum Menschen hören. Spezielle Kopfhörer mit trichterförmigen, drehbaren Ohren lassen Sie die Welt aus Tierperspektive wahrnehmen. Erleben Sie Töne über 20.000 Hertz, die uns Menschen nie zu Ohren kommen. Oder gehen Sie wie die Schleiereule auf nächtliche Mäusejagd. Die weichen Federn ihres Gesichtsschleiers leiten Geräusche wie ein Schalltrichter an die Ohröffnungen. Diese sitzen asymmetrisch am Schädel, wodurch ein Geräusch zeitversetzt bei den Ohren ankommt. So können die Raubvögel punktgenau den Ort der Schallquelle errechnen. Und haben Sie gewusst, dass Ohren nicht unbedingt am Kopf sitzen müssen? Manche Tiere haben ihre Hörorgane an den Beinen, andere an den Fühlern. Aber welches Ohr gehört zu wem und wie schafft es die fast blinde Fledermaus, sich perfekt zu orientieren? In der Sonderausstellung „So hören Tiere“ gibt es viel zu entdecken. Sie werden Ohren machen! Weitere Informationen finden Sie unter: www.audioversum.at

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