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Für viele von uns geht es demnächst wieder zur Schule oder zur Arbeit. Ein guter Anlass, um die grauen Zellen wieder in Fahrt zu bringen und das eigene Wissen mit unserem Sommer-Quiz zum Thema Gehör zu testen! Schaffen Sie 10 Punkte von 10? Ob Sie einfach ein Ohr für Merkwürdigkeiten haben oder ein Wissenschaftsguru sind: Die folgenden 10 Fragen werden Ihnen mit Sicherheit ein paar Denkanstöße zu dem geben, was Sie da am Kopf tragen!

Im Folgenden finden Sie eine Reihe von richtigen und falschen Aussagen, wobei Sie nach jeder eine detaillierte Lösung finden – aber nicht spicken! Damit kann es auch schon losgehen mit unserem Quiz rund ums Hören!

 

Richtig oder falsch?

 

1) Das Trommelfell kann sich als Reaktion auf Schallwellen weniger als ein paar Hundertmillionstel Millimeter bewegen.

 

Richtig: Das Trommelfell, welches das Außen- vom Innenohr trennt, bildet eine Barriere, um Innen- und Mittelohr vor Fremdkörpern zu schützen. Wenn es als Reaktion auf Schallwellen zu schwingen beginnt, bewegt es sich um ein unvorstellbar winziges Maß von weniger als ein Hundertmillionstel Millimeter.

 

 

2) Der kleinste Knochen im menschlichen Körper befindet sich im Ohr.

 

Richtig: Die Stapes im Mittelohr sind die kleinsten Knöchelchen im menschlichen Körper. Ein guter Grund, unsere Ohren so pfleglich wie möglich zu behandeln!

 

 

3) Das Ohr besteht im Wesentlichen aus drei Teilen.

 

Richtig: Es gibt das Außen-, das Mittel- und das Innenohr. Die winzigen Teile, aus denen das Ohr besteht, sehen vergrößert richtig toll aus!

 

 

4) Die Cochlea ist in etwa so groß wie der Deckel einer Coca Cola-Flasche.

 

Falsch: Die Cochlea ist unglaublich klein, gerade einmal erbsengroß, und hat die Form eines Schneckenhauses.

 

 

5) Ausgerollt ist die Cochlea bei jedem Menschen gleich lang.

 

Falsch: Jede Cochlea kann unterschiedlich lang sein und eine andere Form haben. Bei etwa 18 % der Menschen ist die Cochlea 31,5 mm lang, wenn man die Spiralform auseinander rollt. Aber was ist mit den Leuten, deren Cochlea eine andere Größe hat? Sie sind der Grund, weshalb MED-EL eine Vielzahl von Elektrodenträgern in unterschiedlichen Längen und Größen anbietet, damit der eigene Träger zur Länge der Cochlea passt und Ihnen eine umfassenderes und reiches Hörerlebnis bieten kann. Es sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen, damit jeder den bestmöglichen Elektrodenträger bekommt. Für die Anpassung ist Ihr Chirurg da, daher sollten Sie sich bei Fragen stets an ihn wenden!

 

 

Sie haben die Hälfte geschafft! Nur noch 5 Fragen sind in unserem Quiz rund ums Gehör übrig!

 

 

6) Luft im Inneren der Cochlea versetzt die Haarzellen in Schwingung.

 

Falsch: Im Inneren der Cochlea ist eine Flüssigkeit, welche die Haarzellen entlang der Cochlea in Bewegung versetzt. Bei ihrer Bewegung erzeugen die Haarzellen elektrische Signale in den Nervenfasern, die über den Hörnerv ans Gehirn geleitet werden.

 

 

7) Menschen haben ein besseres Gehör als Katzen.

 

Falsch: Ein weiterer Grund, unsere Freunde mit den Samtpfoten zu lieben – oder ihnen mit Vorsicht zu begegnen. Das Gehör einer Katze ist viel besser als unseres! Viele Tiere, so auch Katzen, haben eine besseres Hörvermögen als Menschen, und hören auch größere Frequenzbereiche. Der hörbare Bereich bei Katzen reicht von etwa 48 Hz bis 85 kHz, während Menschen in der Regel nur zwischen 20 Hz und 20 kHz hören. Tatsächlich hören viele Tiere auf ganz eigenwillige und manchmal auch merkwürdige Weise. Fische reagieren auf Druckänderungen im Wasser, männliche Stechmücken haben Tausende von winzigen Haarzellen, die auf ihren Fühlern wachsen, und Grillen haben Ohren an ihren Vorderbeinen, direkt unter dem Knie!

 

 

8) Es gibt drei wesentlichen Arten von Hörverlust.

 

Richtig: Grundsätzlich wird der Hörverlust in drei Arten eingeteilt. Die erste ist die Schallempfindungsschwerhörigkeit, was bedeutet, dass einige der tausenden kleinen Nervenzellen im Innern der Cochlea beschädigt sind oder fehlen. Diese Nerven braucht man, um Schallwellen zu erkennen und ihre Informationen an das Gehirn weiterzuleiten. Die zweite Art ist der Schallleitungshörverlust, bei dem die Nervenzellen in der Cochlea funktionieren, die Schallwellen aber nicht durch das Außen- oder das Mittelohr dringen können. Die dritte ist ein gemischter Gehörverlust, also eine Kombination aus Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit.

 

 

9) Bei älteren Patienten lohnt sich ein Hörimplantat nicht, da sie kaum keinen Vorteil davon haben.

 

Falsch: Ein Hörimplantat bietet unabhängig vom Alter durch das verbesserte Hören zahlreiche Vorteile, mit positiven Auswirkungen auch auf den allgemeinen Gesundheitszustand, die Lebensqualität, Beziehungen und vieles mehr. Wenn Ihnen als Erwachsener das Hören in bestimmten Situationen schwer fällt, können Sie über unsere einfache Checkliste prüfen, ob Sie an einem altersbedingten Hörverlust leiden.

 

 

10) Wenn einem die Ohren zufallen, liegt das an Druckänderungen.

 

Richtig: Ein Überdruck im Mittelohr kann entstehen, wenn sich der Luftdruck verändert, zum Beispiel in einem Flugzeug oder beim Fahren auf einen Berg. Im Mittelohr befindet sich die so genannte Eustachische Röhre, deren Aufgabe der Druckausgleich auf beiden Seiten des Trommelfells ist.

 

 

Haben Sie alle Fragen richtig beantwortet? Lassen Sie uns weiter unten wissen, wie viele Punkte von 10 Sie erreicht haben!

 

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